Um die Akzeptanz für gewässerschonende Bewirtschaftungsverfahren oder erweiterte Fruchtfolgen zu erhöhen, haben sich die Demonstrationsflächen als besonders geeignet erwiesen. Dadurch soll die Akzeptanz bestimmter Maßnahmen erhöht werden. Feldbegehungen auf solchen Demonstrationsflächen erlauben eine aktive Diskussion und ggf. auch Weiterentwicklung von gewässerschutzorientierten Maßnahmen. 

2020

Im Jahr 2020 werden in Verbindung mit der SKW Piesteritz Versuche angelegt mit dem Dünger Alzon neo-N und dem Güllezusatz Piadin. Es wird getestet welche Vorteile eine stickstoffstabilisierte Düngung auf den Ertrag hat und welche Vorteile sich im Gewässerschutz ermöglichen, um Herbst Nmin Werte zu senken. Durch den Einsatz dieser Mittel wird eine Ammoniumbetonte Düngung mit frühem Einsatz in den Getreidebeständen ermöglicht. Die Umwandlung von Ammonium zu Nitrat soll dahingehend verzögert wirken um Pflanzenbestände bedarfsgerecht zu ernähren. Der Versuch soll zeigen wie hoch die N-Effizienz der eingesetzten Mittel ist, um Ertrag zu sichern und das Grundwasser zu schützen. 

2019

In 2019 konnten die geplanten Versuche nicht mehr durchgeführt werden.  

2018

In 2018 waren Demonstrationsflächen bezüglich Zwischenfruchtanbau und organische Düngung im Herbst geplant, die aber aufgrund der Trockenheit nicht angelegt wurden oder nicht ausgewertet werden konnten.

2016

Im Jahr 2016 waren keine Versuche vorgesehen. 

2015

In 2015 wurden Demonstrationsflächen zum Zwischenfruchtanbau und zum Raps-Nacherntemanagement angelegt:

  1. Auf einem Betrieb wurde die Nutzung von verschiedenen Zwischenfruchtmischungen in Verbindung mit organischer Düngung demonstriert. Auf der Demonstrationsfläche wurden vor der Aussaat Hühnertrockenkot ausgebracht (20 kgN/ha). Der Versuch zeigt welche Mischungen eine effektive Nährstoffaufnahme im Herbst haben, um den Herbst Nmin Gehalt zu senken und eine mögliche Auswaschung des Stickstoffs zu reduzieren. Durch Zwischenfruchtanbau wird der überschüssige Stickstoff in der Biomasse konserviert und steht im Folgejahr zur Verfügung. Weitere Information dazu finden sie hier:     weiterlesen
  2. Raps-Nachernte-Management: Auf einer Fläche wird aufgezeigt, welche Auswirkung eine lange Bodenruhe nach der Winterrapsernte im Vergleich zur frühen Bodenbearbeitung auf den Herbst-Nmin hat. Hauptanliegen eines grundwasserschonenden Raps-Nachernte-Managements ist es, die Aussaat des folgenden Winterweizens so spät wie möglich durchzuführen (vorzugsweise Mitte Oktober) und die erste Bodenbearbeitung erst unmittelbar vor der Weizensaat durchzuführen. Durch die lange Bodenruhe wird die Mineralisation nach der Rapsernte deutlich verringert und die sonst hohen Reststickstoffgehalte nach Raps deutlich reduziert. Die unterschiedlichen Verfahrenstechniken und anschließenden Herbst Nmin Werte finden sie hier: weiterlesen

2014

Im Jahr 2014 wurde eine Demonstrationsfläche zum Zwischenfruchtanbau angelegt:

Auf einem Betrieb wurde die Nutzung von verschiedenen Zwischenfrüchten demonstriert. Auf der Demonstrationsfläche konnte eindrücklich gezeigt werden, inwiefern der Zwischenfruchtanbau bei unterschiedlicher Bodenbearbeitung den Herbst-Nmin und damit die potentielle Grundwasserbelastung reduziert werden kann. Während nach der Ernte der Vorfrucht Wintergerste ein Nmin Wert von rund 46 kg/ha vorlag, konnten verschiedene Mischungen den mineralischen Reststickgehalt trotz Mistgabe auf ca. 20 kg/ha senken. Weitere Informationen zu der N-Aufnahme der unterschiedlichen Zwischenfrüchte in Rein Saat und Mischungen finden sie hier:

Im Jahr 2013 wurden vier Demonstrationsversuche angelegt.

1. Demonstrationsversuch: Düngeoptimierung unter Mais

Fragestellung
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  • Verbesserte N-Effizienz
  • Reduzierte Herbst-Nmin-Werte
  • Reduzierte N-Auswaschung
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2. Demonstrationsversuch: Zwischenfruchtanbau


Fragestellung
:

  • Konservierung der Nährstoffe
  • Erweiterung der Fruchtfolge
  • Humusanreicherung und Gefügestabilisie­rung
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3. Demonstrationsversuch: Einsatz von Azoarkus-Bakterien in Sommerhafer

Fragestellung
:

4. Demonstrationsversuch: N-Reduzierung bei Winterweizen

Fragestellung:

 

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